Wie geht es weiter beim LHC?

Marcel
Marcel Marcel

Die Saison 2019/2020 fing mit einem Paukenschlag für den Verein an. Anfang der Saison wurden die beiden Lehrertrainer versetzt und der Verein hatte mit einem Schlag 2 Trainer weniger. Der Landestrainer Jacek Bedzikowski und Falk Fürstenberg haben gemeinsam die Saison im Bereich der OOS mJA / B und der OL mJC mit einem hohen Aufwand an Zeit, Geduld und Enthusiasmus abgedeckt. Auf diesem Wege möchten wir uns bei Beiden bedanken, vor allem bei Herrn Fürstenberg, der das Ganze neben seiner eigentlichen beruflichen Tätigkeit ermöglicht hat. Natürlich war diese Zeit nicht einfach, umso mehr freut es uns, dass die erste Männermannschaft den 3. und die mJA den 1. Platz in der Oberliga Ostsee – Spree erreicht haben. Die mJC belegte nach der Quotientenregelung den 3. Platz in der Oberliga. Das ist Motivation für die Zukunft und den gesamten Lausitzer Handballclub.

Viele haben schon gefragt, wie es denn nun weiter geht nach dem Abbruch des Spielbetriebs und der vorzeitigen Beendigung der Saison. Auch kamen die Fragen nach unserem geplanten Event „100 Jahre Handball in Cottbus“.

Leider kann auf Grund der aktuellen Situation die Veranstaltung „100 Jahre Handball in Cottbus“ nicht stattfinden. Wir werden versuchen, dies im kommenden Jahr nachzuholen. Das ist aber abhängig von den Vorgaben der Politik.

Damit Ihr nicht denkt, dass Handball jetzt ganz Geschichte ist, möchten wir euch allen die Planung für die kommende Saison mitteilen.

Momentan ist ein Beginn des Spielbetriebes zum 13.09.2020 geplant. Dann starten wir mit 4 Mannschaften im Erwachsenenbereich. Das sind die 1. Männer in der OOS, die 2. Männer in der Brandenburgliga, die 3. Männer im Kreis und die Frauen in der Verbandsliga.

Da die mJA als Erster ihrer Staffel die Saison abgeschlossen hatte, haben wir die Möglichkeit genutzt die Mannschaft für die Qualifikation zur Jugendbundesliga zu melden. Wir sind guter Dinge, dass die Mannschaft in der nächsten Saison ihre Qualität in der Jugendbundesliga unter Beweis stellen kann.

Weiterhin sind gemeldet die mJB in der OOS, eine mJC in der Oberliga, eine zweite mJC, die mJD und mJE werden  im Kreisspielbetrieb um Punkte kämpfen.

Im weiblichen Bereich gibt es neben den Frauen noch die A-Jugend und die D-Jugend. Beide Mannschaften starten im Kreisspielbetrieb. Unsere Minis sind nicht im Spielbetrieb.

Herzlich Willkommen sagen wir zur Marcel Giczewski. Er ist der neue Lehrertrainer an der Sportschule für den Handball und wird uns auch im Verein tatkräftig unterstützen. Seine vorherige Arbeit als  Trainer, Sportpsychologe am Nachwuchsleistungszentrum und Internatsleiter werden auch dem LHC neue Impulse verleihen.

 

 

Wer bin ich?

Hallo Zusammen, ich heiße Marcel Giczewski und komme aus Hamburg.  Nach meinem Bachelor in Sportwissenschaft habe ich mich entschlossen etwas Neues zu wagen. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich schon sieben Jahre im Leistungsbereich trainiert. Neben der Trainingslehre hat mich vor allem die Psychologie des Menschen fasziniert. Um mich in diesem Bereich weiterzubilden bin ich nach Berlin gezogen und habe dort 2018 meinen Masterabschluss in Sportpsychologie an der BSP Berlin erworben. Während des Studiums habe ich gemerkt, dass mich die Praxisfelder von Personal und Organisationsentwicklung sehr interessieren und habe deswegen entschlossen noch einen weiteren Master in Wirtschaftspsychologie zu machen. Mit dem Abschluss in Wirtschaftspsychologie wurde mir eine Promotionsstelle in Bielefeld angeboten.

Warum Handball?

Sport im Allgemeinen ist meine Passion. Ich genieße es mit Menschen zusammen zu arbeiten und zu lernen. Sport bringt Menschen aus unterschiedlichen Punkten der Welt zusammen und ermöglicht uns ohne die gegenseitige Sprache zu sprechen uns zu verständigen. Außerdem können wir durch den Sport sehr viel fürs Leben lernen. Denn auch im echten Leben gibt es oft Niederlagen mit denen wir lernen müssen richtig umzugehen.

Warum Cottbus?

Ich war jetzt zwei Mal in Cottbus und mein Eindruck von Cottbus ist sehr positiv. Außerdem ist Standort Cottbus nicht nur durch den Olympiastützpunkt überregional, sondern auch durch Energie Cottbus national bekannt. Ich war jetzt drei Jahre beim 1.FC Union Berlin als Sportpsychologe und als Internatsleiter tätig. Durch die Doppelfunktion war ich in vielen administratorischen Abläufen von der Kaderplanung, der Internatsbelegung/-entwicklung hinzu der sportlichen und psychologischen Ausbildung von Spielern und Trainern involviert.  Es war eine sehr lehrreiche und spannende Zeit mit dem Höhepunkt des Aufstiegs 2019 in die Bundesliga. Neben meiner Tätigkeit beim 1.FC Union Berlin war ich noch als Sportpsychologe beim Hamburger Handball Verband tätig. Vor allem diese Tätigkeit hat mir gezeigt wie sehr mir die Arbeit als Trainer fehlt.